Keine Chance für Insekten


Was tun gegen lästige Blutsauger
Keine Chance für Insekten
Alloy Photography/ veer.com
Insektenstiche sind meist harmlos. Kühlende Salben und Sprays mildern Juckreiz und Schwellungen.

Sommerzeit ist Insektenzeit. Egal ob Bienen an der Kaffeetafel, Mücken beim Grillabend oder Zecken beim Waldspaziergang, Insekten sind keine gern gesehenen Gäste. Die Landesapothekerkammer Hessen erklärt, wie Sie Insektenstichen vorbeugen und was hilft, wenn’s trotzdem passiert ist.
Insektenabwehrsprays schützen
Mückenstiche jucken, Bienen- und Wespenstiche schwellen an und schmerzen. Wenn Insekten stechen, ist das zwar lästig, in der Regel aber ungefährlich. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist Vorbeugung angesagt. Ideal ist helle, den ganzen Körper bedeckende Kleidung.

Doch wer sich im Sommer draußen aufhält, bevorzugt meist kurze Hosen und Shirts und möchte die Sonnenstrahlen direkt auf der Haut spüren. Dann sind Insektenabwehrsprays eine gute Alternative. Sie bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, halten aber die meisten Plagegeister fern. Achten Sie beim Kauf eines Sprays gegen Insekten darauf, dass es zusätzlich gegen Zecken schützt. Diese Spinnentiere übertragen mit ihrem Biss Bakterien und Viren, die schwere Infektionen auslösen wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose.
Kühlende Gels und Zeckenzange immer dabei
Wer trotz Schutz einen Stich abbekommt, sollte ihn kühlen, damit er nicht anschwillt. Dazu eignen sich neben kaltem Wasser oder Eis spezielle antiallergische Gels, Stifte, Cremes oder Sprays mit Kortison. Sie mildern Rötungen und Juckreiz. So verhindert man, dass durch Kratzen Verunreinigungen in den Stich gelangen und er sich entzündet. Wenn die Wirkung der Mittel nach einigen Stunden nachlässt, muss die Wunde nachbehandelt werden. Wer sich im Sommer oft draußen aufhält, hat am besten immer ein kleines Notfallset dabei. Dazu gehört auch eine Zeckenzange. Damit sollte man die Zecke sobald wie möglich nach dem Biss entfernen, um Infektionen zu verhindern. Achten Sie darauf, durch eine Drehbewegung den gesamten Körper der Zecke zu lösen. Reißt der Kopf ab und bleibt stecken, muss ein Arzt die Zecke entfernen.
Bei Entzündungen zum Arzt

Doch was ist zu tun, wenn ein Stich oder Biss nicht ohne Folgen bleibt? Je nach Insekt und Einstichstelle können grippeähnliche Symptome, Schwindel oder Blutdruckabfall auftreten. Dann sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn Bakterien in die Stichstelle gelangen und sich die Wunde entzündet. Dann muss der Experte entscheiden, ob Antibiotika nötig sind. Nach Zeckenbissen ist ein Arztbesuch ratsam, wenn innerhalb weniger Tage ein roter Hof um die Bissstelle oder grippeartige Symptome auftreten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Menschen mit einer entsprechenden Allergie von Wespen oder Bienen gestochen werden. Bei ihnen lösen die Stiche eine heftige Reaktion bis zum allergischen Schock aus. Betroffene wissen meist über ihre Allergie Bescheid und haben ein Notfallset dabei. Nichtallergiker sollten nach Wespen- oder Bienenstichen in empfindliche Körperteile wie Oberlippe, Mund oder Rachen einen Arzt aufsuchen.

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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