Infektionsneigung bei Rheuma


Empfehlung zum Impfschutz beachten
Infektionsneigung bei Rheuma

Viele Menschen mit Rheuma sind anfälliger für Infekte. Ihr Impfschutz sollte deshalb aktiv sein. Welche Impfungen Rheumatiker brauchen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).

Rheuma: Behandlung kann die Abwehr schwächen

Viele Menschen mit rheumatischen Erkrankungen sind anfälliger für Infekte, da sie Medikamente einnehmen, die das körpereigene Abwehrsystem schwächen. Betroffene sollten deshalb ihre Impfpässe überprüfen. „Der Impfschutz von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen sollte unbedingt aufgefrischt und komplementiert werden“, betont Prof. Dr. med. Christian Kneitz, Chefarzt für Rheumatologie und Immunologie am Klinikum Südstadt, Rostock. Denn wenn zur rheumatischen Grunderkrankung noch Infekte hinzukommen, kann dies den Krankheitsverlauf verschlechtern und eher zum Tod führen, ergänzt der Experte. Besonders wichtig seien die jährliche Grippe-Impfung sowie eine zumindest einmalige Impfung gegen Pneumokokken – Bakterien, die zu schweren Lungenentzündungen führen. Zusätzlich empfiehlt die DGRh eine Impfung gegen Meningokokken sowie Auffrischimpfungen gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten.

Nur Todimpfstoffe geeignet

Bei Menschen, die abwehrschwächende Medikamente einnehmen, sollten nur Todimpfstoffe zum Einsatz kommen, wie bei Impfungen gegen Grippe oder Tetanus. Bei Todimpfstoffen bekommt der Patient bereits abgestorbene Erreger injiziert. Das hat den Vorteil, dass sich die Erreger nicht mehr vermehren oder eine akute Krankheit auslösen können. Dafür muss der Impfschutz regelmäßig erneuert werden.

Lebendimpfstoffe enthalten dagegen abgeschwächte, doch lebende Erreger, die sich im Körper vermehren. Sie können vorübergehend zu ähnlichen Beschwerden führen wie die Krankheit selbst, die jedoch schwächer ausfallen und nur wenige Tage andauern. Experten raten Rheumatikern von Impfungen mit Lebendimpfstoffen ab, solange eine abwehrschwächende Therapie läuft. Lebendimpfungen sollten erst drei bis sechs Monate nach dem Ende der Einnahme von abwehrschwächenden Medikamenten erfolgen. Dies betrifft unter anderem Impfungen gegen Masern, Röteln oder Rotaviren. Menschen mit Rheuma sollten sich am besten vor Beginn der Behandlung bei ihrem Arzt über die empfohlenen Impfungen informieren.

Bonuspunkte

Ab einem Einkaufswert von 5 € pro Produkt* werden Ihnen Punkte in Höhe von 0,25 € gutgeschrieben!
*Dies gilt nur für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente!

News

Blut spenden hilft allen

Frau sitzt in einem Sessel und spendet Blut.

Mangelware Blut

Ob bei einer Operation, bei Geburtskomplikationen oder einem schweren Unfall -Bluttransfusionen können Leben retten. Damit genügend davon zur Verfügung steht, müssen Gesunde Blut spenden. Doch wer ist dafür geeignet, und was muss man darüber wissen?   mehr

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Schloss-Apotheke
Inhaber Apotheker Mohamad Shekho
Telefon 06841/7 20 58
Fax 06841/75 78 81
E-Mail info@schloss-apotheke-homburg.de