Wenn die Hand nachts einschläft


Schmerz und Taubheit: Karpaltunnelsyndrom
Wenn die Hand nachts einschläft

Es beginnt damit, dass eine Hand nachts taub wird. Viele Betroffene berichten, dass es kribbelt, als wenn Ameisen über die Haut liefen. Danach kommen die Schmerzen – im Daumen, Zeige- oder Mittelfinger, manchmal auch im ganzen Arm. Dahinter steckt in manchen Fällen das Karpaltunnelsyndrom, wie die Barmer GEK meldet.

Nerv eingeengt

Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht, wenn der vom Unterarm zu Hand und Fingern ziehende Mittelnerv an der Stelle des Karpaltunnels an der Beugeseite des Handgelenkes eingeengt ist. Typisch sind Schmerzen und Taubheitsgefühle an Daumeninnenseite und an den Fingern.

Ein Karpaltunnelsyndrom kommt recht oft vor, betrifft bis zu zehn Prozent der Bevölkerung und Frauen dreimal häufiger als Männer. Allein bei der Barmer GEK wurden 2010 fast 140.000 Betroffene gezählt.

Unterschiedliche Therapiemöglichkeiten

Wer über längere Zeit am Karpaltunnelsyndrom leidet, muss sich behandeln lassen. Im Frühstadium der Erkrankung empfiehlt sich eine Schiene, die das Handgelenk während der Nacht entlastet. Zumindest kurzfristig hilft es, wenn Kortison direkt in Nähe des Nervs am Handgelenk gespritzt wird. Ob die Injektionen auch dauerhaft helfen, müssen weitere Forschungen zeigen.

OP als letzte Option

Zu einer Operation rät Ursula Marschall, Medizinerin bei der Barmer GEK, wenn die Gefühlsstörungen in der Hand nicht mehr verschwinden oder die nächtlichen Schmerzen zu stark werden. "Die Operation ist selbst bei sehr alten Menschen oder Schwangeren möglich. Sie beseitigt die Ursachen der Erkrankung nachhaltig."

Operiert wird zumeist ambulant bei örtlicher Betäubung oder einer kurzen Narkose. In den meisten Fällen ist die Hand nach zwei bis drei Wochen wieder einsatzfähig. In den ersten Tagen nach der Operation machen Medikamente und Kälteanwendungen die Schmerzen der OP-Wunde erträglicher. "Der Erfolg ist überzeugend: In den meisten Fällen beseitigt die Operation lebenslang die Beschwerden", meint die Ärztin.

Bonuspunkte

Ab einem Einkaufswert von 5 € pro Produkt* werden Ihnen Punkte in Höhe von 0,25 € gutgeschrieben!
*Dies gilt nur für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente!

News

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Schloss-Apotheke
Inhaber Apotheker Mohamad Shekho
Telefon 06841/7 20 58
Fax 06841/75 78 81
E-Mail info@schloss-apotheke-homburg.de