Runde Sache: Hülsenfrüchte


Die Allrounder unter den Lebensmitteln
Runde Sache: Hülsenfrüchte

Sie haben wenig Kalorien, doch viele Eiweiße, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe: Hülsenfrüchte. Vegetarier, Diabetiker und Kalorienbewusste sollten deshalb nicht auf sie verzichten. 

Prima Eiweißlieferant 

Bohnen, Erbsen und Linsen haben fast alles, was der menschliche Organismus braucht. Besonders reich sind sie an Eiweiß – das ist vor allem für Vegetarier wichtig, da sie kein Eiweiß aus Fleisch aufnehmen. In getrocknetem Zustand bestehen Hülsenfrüchte zu 20 bis 35 Prozent aus Eiweiß, gekocht enthalten sie 5 bis 10 Prozent. Damit gehören sie zur Spitzenklasse im Eiweißgehalt.     Jedoch stecken in Hülsenfrüchten nicht alle Eiweißbausteine, die der Mensch zum Leben braucht. Um fehlende Eiweißbausteine zu ergänzen, sind Getreideprodukte zu empfehlen. 

Kalorienarm, mineralstoffreich

Neben hochwertigem Eiweiß enthalten Hülsenfrüchte viel Vitamin B, Kalium, Magnesium und Eisen. Der hohe Mineralstoffgehalt beugt zahlreichen Erkrankungen vor, wie Knochenschwund oder Blutarmut. 
Wie bei allen Lebensmitteln gehen jedoch viele Vitamine beim Kochen verloren. Um sich vitaminreich zu ernähren, ist es deshalb ratsam, Gekochtes mit frischem Gemüse wie Paprika oder Möhren zu servieren. Hülsenfrüchte nicht roh verzehren. Denn die rohen Samen beinhalten Stoffe, die – in großen Mengen aufgenommen – giftig sind. 

Der Kohlenhydratgehalt von Hülsenfrüchten liegt bei rund 10 Prozent. Er ist relativ hoch und kann bei umfangreichem Verzehr zu Blähungen führen. 
Da Hülsenfrüchte reich an Ballaststoffen sind, erhöhen sie den Blutzuckerspiegel kaum. Deshalb sind sie selbst für Diabetiker geeignet. Auch Kalorienbewusste können Hülsenfrüchte ohne schlechtes Gewissen zu sich nehmen: Sie enthalten nur etwa 1 Gramm Fett pro 100 Gramm und 70 Kilokalorien pro 100 Gramm. Lediglich Sojabohnen haben einen höheren Fettgehalt von 5 Gramm Fett pro 100 Gramm und ungefähr doppelt so viel Kalorien.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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