Neuer Warnhinweis für Schmerzmittel


Bundesrat billigt Verordnung
Neuer Warnhinweis für Schmerzmittel

Auf den Verpackungen von rezeptfrei erhältlichen Schmerzmitteln warnen zukünftig neue Hinweise vor einer zu langen Einnahme. Der Bundesrat stimmte der Analgetika-Warnhinweis-Verordnung zu.

Einnahmedauer oft zu lange

Am 8. Juni 2018 billigte der Bundesrat die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegte Analgetika-Warnhinweis-Verordnung. In Zukunft muss der Satz „Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben“ auf der Außenpackung aufgedruckt werden. Die Verordnung erfasst rezeptfreie Schmerzmittel, die zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen oder von Fieber eingesetzt werden und die beispielsweise die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten.

Studien zufolge nehmen ein Fünftel der Frauen und fast ein Drittel der Männer derartige Analgetika länger als die vorgegebenen vier Tage. Bei zu langer Einnahme erhöht sich das Risiko für Magen-Darm-Blutungen, Nierenschäden und Schlaganfälle.

Schutz für die Verbraucher

Mit der neuen Verordnung würden die Verbraucher „in Bezug auf die Dosis und Anwendungsdauer auch rezeptfreier Arzneien sensibilisiert und von einer Einnahmedauer ohne ärztlichen Rat von über vier Tagen abgehalten“, begrüßt der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft Martin Schmelz den Beschluss des Bundesrates. Vielen Menschen sei nicht klar, dass auch rezeptfreie Schmerzmittel gefährlich sein könnten.

Quelle: Ärzteblatt

Weiterführende Informationen über den Beschluss zur Analgetika-Warnhinweis-Verordnung auf den Seiten des Bundesrates.

Bonuspunkte

Ab einem Einkaufswert von 5 € pro Produkt* werden Ihnen Punkte in Höhe von 0,25 € gutgeschrieben!
*Dies gilt nur für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente!

News

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?
Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?

Gegen die Sucht

E-Zigaretten mit Nikotin unterstützen einen Rauchstopp offenbar etwas besser als Nikotinpflaster oder -kaugummis. Doch die Mehrheit schafft den Ausstieg auch damit nicht. Und ob E-Zigaretten langfristig beim Aufhören helfen, ist noch offen.   mehr

Warnung vor Tiefkühlbeeren
Warnung vor Tiefkühlbeeren

Keime überleben die Kälte

Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.   mehr

Nitrospray richtig anwenden
Nitrospray richtig anwenden

Bei Brustenge und Herzschmerzen

Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Schloss-Apotheke
Inhaber Apotheker Mohamad Shekho
Telefon 06841/7 20 58
Fax 06841/75 78 81
E-Mail info@schloss-apotheke-homburg.de