Eiskalt gegen kalte Füße


Tipps für warme Füße im Winter
Eiskalt gegen kalte Füße

Im Winter sind sie von vielen Menschen treue Begleiter – kalte Füße. Wie Füße wieder warm werden, erklärt ein Experte der Kaufmännischen Krankenkasse.

Oft sind kalte Füße auf kalte Witterungsverhältnisse zurückzuführen. Weitere Ursachen kann eine arterielle Durchblutungsstörung (periphere arterielle Verschlusskrankheit) sein. Gefäßverengungen und Ablagerungen an den Gefäßwänden beeinträchtigen den Blutfluss, sodass das betroffene Gliedmaß nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Das Körperteil wird taub, blass, kühl und schmerzt je nach Belastung unterschiedlich stark. Besonders gefährdet sind Raucher und Diabetiker.

Bei Anzeichen eines Raynaud-Syndrom zum Arzt

Manchmal handelt es sich bei kalten Füßen um das Raynaud-Syndrom. Typische Kennzeichen sind plötzlich eiskalt und blass werdende Finger, seltener auch Zehen. Anschließend werden die Finger und Zehen bläulich. Begleitet werden die Anzeichen von Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Kribbeln. Betroffene sollten die Symptome umgehend von einem Arzt abklären.

Tipps gegen kalte Füße

„Wer zu witterungsbedingten Eisfüßen neigt und dem vorbeugen möchte, für den gibt es eine Reihe wirksamer Mittel“, erklärt Christian Klameth vom Serviceteam der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Folgende Tipps sorgen für eine gute Durchblutung in Füßen und Beinen:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig, idealerweise drei Mal pro Woche eine halbe Stunde.
  • Führen Sie Fußgymnastik durch – Zehengang, Fußkreisen oder Rollen der Fußsohlen auf einem kleinen Ball sind einige von mehreren möglichen Übungen.
  • Führen Sie kalt-warme Wechselbäder durch.
  • Tragen Sie gutes Schuhwerk im Winter mit feuchtigkeitsabweisenden Gummisohlen, die nicht zu eng sind. So bildet sich im Schuhinneren eine wärmende Lufthülle.
  • Verzichten Sie auf Socken mit einschneidenden Bündchen, da dieses die Blutzirkulation in den Füßen hindert.
  • Schlagen Sie Ihre Beine beim Sitzen nicht übereinander.
  • Gönnen Sie sich einen Saunabesuch.
  • Führen Sie warme Fußbäder durch.
  • Nutzen Sie eine Wärmflasche.
  • Massieren Sie Ihre Füße.

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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